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Monosaccharide sind die kleinsten Einheiten der Kohlenhydrate. Sie sind durch Säuren nicht spaltbar. Zu den Monosacchariden zählen die einfachen Zucker sowie deren Derivate. Die wichtigsten Vertreter der einfachen Zucker sind die Hexosen Glucose (Traubenzucker, Glc), Fructose (Fruchtzucker, Fru) sowie Galactose (Cerebrose, Gal) und die Pentosen Ribose und Desoxyribose.
Aufbau von Glucose, Galactose und Fructose
Abb. 1: Monosaccharide: Hexosen Ribose und Desoxyribose
Abb. 2: Monosaccharide: Pentosen. Ribose und Desoxyribose Desoxyribose kommt in der DNA (= DNS, Desoxyribonucleinsäure), Ribose in der RNA (= RNS, Ribonucleinsäure) vor. Fucose
Abb.3: Fucose
Aminozucker und acetylierte Aminozucker
Abb. 4: Beim b-D-Glucosamin ist die OH-Gruppe des C2-Atoms durch eine Amino-Gruppe ersetzt worden. Durch Bindung von Essigsäure an die Aminogruppe des Aminozuckers entstehen acetylierte Aminozucker.
Abb. 5: GlcNAc leitet sich von der Glucose, GalNAc von der Galactose ab. Galactosamin ist ein häufiger Bestandteil von Glycoproteinen. Saure Monosaccharide
Abb. 6: Saure Monosaccharide Die Glucuronsäure hat eine wichtige Funktion in der Leber bei der Entgiftung, so beispielsweise auch bei der Ausscheidung des Bilirubins durch die Galle. Gluconsäure ist als Phosphat ein Zwischenprodukt im Pentosephosphatzyklus.
Eine zentrale Stellung im Stoffwechsel nehmen die Verbindungen der Monosaccharide, insbesondere der Glucose und Fructose, mit Phosphorsäure ein. Die Phosphat-Gruppe kann dabei vom C1-Atom und/oder vom C6-Atom gebunden werden.
Abb. 7: Glucose-6-Phosphat Umwandlung von Monosacchariden
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02.02.2001 /hpk |