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Kurzbeschreibung des Arbeitsplatzes Aufgabe: Urin dient nicht nur der Diagnostik von Erkrankungen der Nieren und ableitenden Harnwege, sondern im Urin werden auch Substanzen gemessen, welche über die Nieren ausgeschieden werden (Fragestellung). Dementsprechend vielfältig sind das diagnostische Spektrum und die eingesetzten Methoden. Untersuchungsmaterial: am häufigsten wird der Morgenurin untersucht. Besonders anspruchsvoll ist die Sammlung des Urins über 24-Stunden (Urinsammlung) Methoden / Geräte: Der Urinstix
liefert semiquantitative Angaben zum Nachweis von Entzündungen,
Infektionen, Blutungen im Bereich der Nieren und Harnwegen. Dazu kommen
Hinweise auf extrarenale Erkrankungen wie Diabetes mellitus (Urinstix).
Die mikroskopische Untersuchung des Urinsediments
und die Durchflusszytometrie weisen die geformten Bestandteile nach. Die
gelösten Bestandteile wie Glucose, Creatinin, Harnstoff usw. werden
mittels Absorptionsphotometrie gemessen, die Elektrolyte (Natrium,
Kalium, Calcium usw.) mit ionenselektiven Elektroden (ISE)
quantifiziert. Drogen- und Medikamentennachweis sind eine Domäne der
Immunoassays. |
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11.03.2000 /hpk |